Carl Mops – Unser Buchtipp über Ängste überwinden und Vertrauen haben…

Unser Buchtipp für den kommenden Monat Februar:

Das Bilderbuch von Carl Mops der verloren ging und wieder nach Hause fand.

Ob Mopsliebhaber oder nicht, dieses Buch muss man einfach haben. Die Bilder sind wunderschön mit vielen liebevollen Details. Ich persönlich mag das A4-Querformat für Bilderbücher sehr, denn so werden die Bilder auch schön gross dargestellt. Fred sieht sich das Buch fast jeden Abend an und das schon über Wochen. Wahrscheinlich liegt es, aber auch daran, dass wir auch einen Hund haben. Trotzdem, ein wunderschönes Buch.

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Kurz zum Inhalt: Der kleine Mops Carl ist für Frauchen das Ein und Alles. Carl würde gerne mit den anderen Hunden draußen herumtollen, doch das überbehütende Frauchen lässt das nicht zu. Eines Tages geht Carl während der Shoppingtour mit Frauchen verloren… Ganz einsam und alleine irrt Carl nun durch die Stadt bis er der Strassenhündin Paula begegnet. Carl lernt seine Angst zu besiegen, anderen zu vertrauen und somit findet er gemeinsam mit Paula wieder nach Hause. Am Ende setzt er sich sogar durch, dass Paula bei seinem Frauchen und ihm bleiben darf.

Die Moral von der Geschicht….

Als Eltern oder Kinder findet man sich sicherlich in der ein oder anderen Rolle wieder. Ich persönlich neige auch dazu unseren Mops oder unseren Sohn zu überbehüten. Ich versuche, aber immer wieder Vertrauen zu haben und meine Ängste zurück zu schrauben.

Hierzu gibt es eine kleine Anekdote aus unserem Leben mit Mops: Als wir unseren Mops am Anfang bekommen haben, konnte ich ihn einfach nicht ohne Leine laufen lassen. Auch nicht nach endlosem Training mit der Schleppleine. Ich hatte zuviel Angst….zuviel Angst die Kontrolle zu verlieren. Bis der Tag kam an dem ich mir sagte, dass der Hund ein Recht darauf hat den Wald zu erkunden ohne an eine Leine gebunden zu sein. Ich habe meine Angst überwunden und siehe da, Carlos blieb immer schön in Reichweite. Seitdem geniessen wir, Hund und Mensch, jeden Waldspaziergang zu 100 % mehr…

Ob im Leben mit Hund oder Kind. Es ist oft schwer das Gleichgewicht zwischen Vertrauen, Angst, Freiraum und Sicherheit zu finden. Auf der einen Seite muss man loslassen und die Kinder testen lassen, auf der anderen Seite will man ihre Sicherheit, aber auch garantieren.

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Wie geht ihr damit um? Gibt es bei euch auch solche Momente wo ihr zwischen Freiraum und Kontrolle schwankt? Ich würde mich über eine Anekdote oder ein paar Tipps freuen. 🙂

Eure Michi

 

 

 

 

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