22 Wochen // vom Monster der Übelkeit und ein Outing! :)

Hier meld ich mich zurück mit dem Dickbauch. Nun sind es schon 22 Wochen und in den letzten zwei Wochen ist viel passiert.

Die kleinen Weh-Wehchen…

Pünktlich zum Anfang dieser Schwangerschaftswoche kam ein gesundheitlicher Umschwung. Das altbekannte Monster der Morgenübelkeit hat es sich wieder bei mir gemütlich gemacht, erschwert mir den Alltag und raubt mir meine Energie. Ich bleibe jedoch positiv und hoffe, dass dieses fiese Monster nicht mein täglicher Begleiter bis zum Ende der Schwangerschaft wird. Mit mehr Ruhe und der lieben Unterstützung meiner Familie wird das bestimmt hinhauen.

Große Aufregung für den Feindiagnostik-Ultraschall…

Ein toller Moment war diese Woche unser Feindiagnostik-Ultraschall. Mein Mann hat mich begleitet und wir waren beide sehr nervös, denn nach unserer stillen Geburt  im letzten Jahr, bin ich diese Schwangerschaft leider nicht so gelassen wie in den beiden vorherigen. Im Wartesaal strampelte das Bauchbaby wie verrückt. Vielleicht auch wegen meiner Anspannung… Die Tritte wurden diese Woche auch wirklich enorm stärker. Während des Ultraschalls ging das Gestrampel weiter in meinem Bauch und der Arzt hatte auch alle Mühe sich die einzelnen Körperteile richtig anzuschauen und zu messen. Entweder strampelte das Baby oder es versteckte seine Hände, Finger und Füße.  Glücklicherweise waren unsere anfänglichen Bedenken unbegründet, denn der Arzt konnte keine Fehlbildungen oder Sonstiges feststellen. Unser Baby wiegt 490g und wird gut versorgt. Mit einem riesigen Strahlen im Gesicht haben wir den Raum verlassen, denn dieser Ultraschall war für mich ein Meilenstein in der Schwangerschaft. Auch wenn man keine hundert prozentige Sicherheit bekommt, dass das Kind gesund ist, so ist man doch schon mal beruhigt und froh, wenn bei diesem Ultraschall alles gut aussieht.

Ja was denn nun? Ein Junge oder ein Mädchen ?

Mein Frauenarzt hatte zwar schon eine Äusserung beim letzten Ultraschall gemacht, doch er konnte sich nicht ganz sicher festlegen. Deshalb warten wir noch die Meinung des Arztes von der Feindiagnostik ab. In erster Linie war mir die Gesundheit natürlich das Wichtigste. Einerseits wäre ein zweiter Junge für Fred vielleicht toll, so hätte er jemanden zum Raufen, Ball spielen etc. Ich weiß, das  ist ein etwas klischeehafter Gedanke. 😉 Das hängt ja immer mit dem Charakter des Kindes zusammen.  Andererseits ist es bestimmt auch toll Mama und Papa eines Pärchens zu sein.

Genau diese tolle Erfahrung dürfen wir nun erleben, denn es wird ein Mädchen. Als Mama freue ich mich auch mal einen Rock oder ein Kleidchen zu kaufen (obwohl ich eigentlich kein Fan von rosa und Glitzer bin… Kommt vielleicht noch?) und vielleicht später kleine Zöpfchen zu binden. Natürlich bin ich auch gespannt wie die Beziehung zwischen Fred und seiner Schwester wird. Als Einzelkind habe ich mir immer Geschwister gewünscht, denn meine beste Freundin hat vier Geschwister und das fand ich als Kind immer so toll und beneidete sie dafür. Wir freuen uns auf jeden Fall alle Beide wie verrückt auf unser Sommermädchen.

Wie sind denn eure Erfahrungen? Von was glaubt ihr hängt ein gutes Geschwisterverhältnis ab? Ich würde mich sehr freuen über eure Meinungen. 🙂

Eure Michi.

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