Babymassage noch mit 2 Jahren ? Aber natürlich!

Als Fred drei Monate alt war, besuchte ich einen Babymassage-Kurs. Da das Stillen nämlich nicht klappen wollte und wir frühzeitig abbrechen mussten, wollte ich die Bindung zu Fred irgendwie anders stärken.

Also ging es von da an jeden Montag zur Babymassage. Die Kursleiterin war sehr nett und wir waren auch nur zu viert im Kurs. Mir viel es jedoch etwas schwer den Kurs regelmässig zu besuchen. Auf der einen Seite war ich doch noch etwas im Blues nach der Geburt und hatte nicht immer Lust auf sozialen Kontakt. Und auf der anderen Seite mochte Fred anfangs nicht so gerne massiert werden. Aber immerhin lernte ich einige Techniken der Babymassage im Kurs kennen und konnte die dann, wenn es mir und Fred danach war, zuhause selbst anwenden.

Als kleines Baby war die Massage jedoch für Fred oft sehr stresshaft. Mit der Zeit begriff ich jedoch, was Fred mochte und was nicht. Das Massieren von Beine, Bauch und Rücken konnte er auch geniessen. Schultern und Arme waren jedoch tabu. Heute mit seinen zwei Jahren kann er die Massage komplett von Kopf bis Fuss geniessen und ich als Mama auch. 🙂 Als Baby haben wir keine Massage nach dem Bad gemacht, einfach weil die Kleinen dann schon sooo müde sind.  Aber jetzt weiss Fred schon, dass nach dem Bad eine wunderbare Massage folgt. Mit dem Bademantel geht es dann ab runter ins Wohnzimmer und bei etwas Musik wird dann gecremt und massiert während ungefähr zehn Minuten.

Worauf achteten wir bei der Massage als Baby?

Ich wählte einen Zeitpunkt am Tag, wo er keinen Hunger hatte und auch nicht müde war. Am späten Morgen und am Nachmittag gab es öfters Phasen, wo Fred sehr gemütlich und entspannt im Spielbereich lag. Genau dieser Zeitpunkt war meistens optimal. In einem warmen Zimmer auf einem Mulltuch (um Missgeschicke zu verhindern), massierte ich ihn dann so ungefähr fünfzehn Minuten. Babys geniessen es auch total, nackt herum zu liegen. 🙂

Wie massiere ich?

Wir fangen mit den Beinen und Füssen an, dann folgen meistens der Bauch, die Arme und Hände und zum Schluss dann der Rücken. Mit kreisenden Bewegungen oder auch mal leichtem Pressen mit dem Daumen wird dann massiert. Man kann aber auch mit den

Fingerspitzen leicht tibbeln oder mit der flachen Hand seitlich die Haut „wegstreichen“. Wichtig meiner Meinung nach ist eine gewisse Regelmässigkeit in den Bewegungen. Wenn ich zum Beispiel den Rücken massiere, so achte ich immer darauf, dass ich eine Hand am Körper des Kindes habe, das heisst so zu sagen gibt es keinen Moment wo ich Fred „nicht“ anfasse. Auch aus eigener Erfahrung, finde ich, dass sonst so ein Gefühl von Leere die Massage immer wieder kurz unterbricht.

Welches Öl ?

Beim Massageöl wechseln wir immer etwas ab. Wenn Fred mit Bauchschmerzen geplagt ist oder sehr unruhig ist, nutzen wir verdünntes Lavendelöl zum massieren. Als Abwechslung haben wird auch mal das Calendula Pflegeöl von Wedela genutzt.

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Fazit, wir geniessen unsere Mama-Fred-Massage im Moment total.  Jetzt wo Fred schon 2 Jahre alt ist, glaube ich geniesse ich die Massage noch intensiver. Denn das viele Tragen, die vielen Babykuschelmomente sind ja trotzdem schon seltener geworden, was ja auch normal ist.

Wie sieht es denn so bei euch mit Massage aus? Macht ihr das auch noch bei euren Kleinkindern oder ist das eurer Meinung nach doch eher fürs Baby?

Eure Michi

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